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Norbert Kunz, Social Impact Lab: "Fragen und Kritik sind Rohstoffe für gute Ideen"

Norbert Kunz: Innovationen sind harte Ar ...

Dynamic Facilitation - eine Anleitung
Wir verlosen 5 mal ein Exemplar "Faironomics" an Menschen, die anderen eine Freude machen wollen.
Verlosung: Verschenke ein Buch

Kennst du einen Menschen, der eine super Idee hat für eine öko-soziales Projekt – oder der ein ganz tolles Projekte für den öko-fairen Wandel bereits am Laufen hat? Und würdest du diesem Menschen gerne eine Freude machen, ihm Inspiriation, Ermutigung und Anregungen schenken?Dann mach mit bei unserer Verlosung!Zum Start unseres neuen Buches "Faironomics" verlosen wir 5 x 1 Exemplar.Du kannst bis zum 10. Juni 2019 (24 Uhr) teilnehmen. Und so einfach geht das:Schritt 1: Wer soll das Buch bekommen?Schreibe unter diesem Beitrag als Kommentar, auf Facebook oder per Email, wem du warum das Buch schenken möchtest. Du kannst dabei Namen und Projekt nennen (inklusive Website oder Facebook-Seite) – oder das Ganze anonym machen (so nach dem Motto "Mein Nachbar organisiert ein Repair-Café" oder "Meine Schwester will sich mit einem Unverpackt-Laden selbständig machen")Schritt 2: Wie lautet die Widmung?Schreibe uns – wenn du möchtest – auch deinen Text für die Widmung! Das ist deine Gelegenheit, ihm oder ihr zu sagen, warum du es so toll findest, was er oder sie macht!Schritt 3: Gewinne mit etwas Glück!Schreibe uns bis zum 10 Juni 2019 um 24 Uhr! Denn am 11. Juni ziehen wir die fünf Gewinner*innen! Wir nehmen Kontakt zu dir auf. Wenn du eine Widmung möchtest, schreiben wir sie dir ins Buch und senden es dir zu.Wir wünschen dir viel Glück und drücken dir die Daumen!!!

Finde dein Ikigai: Druckvorlage bei www.faironomics.de
Ikigai – japanische Lebenskunst

individuell ökologisch sozial

Ikigai kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Lebenswert“ („iki“ für „Leben“ und „gai“ für „Wert“). Mit Hilfe einiger Fragen, kannst auch du diesen übergeordneten Sinn deines Lebens finden. Wir leben in einer schnellen Welt, in der wir durch Tausende von Nachrichten, Botschaften und Meldungen ständig von uns selbst abgelenkt werden. Kein Wunder,dass sich immer mehr Menschen nach einem Fokus auf das wirklich Wesentliche sehnen. Doch anscheinend war das auch schon vor Tausenden von Jahren so, denn die Philosophie des Ikigai ist schon sehr alt – und hat sich bewährt, wenn man sich zum Beispiel die Bewohner*innen der japanischen Insel Okinawa ansieht. Sie sollen zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören – und zu denen, die auch besonders alt werden. Glück und Gesundheit hängen ja zusammen. Das eigene Ikigai zu kennen und zu leben, spielt da auf jeden Fall eine wesentliche Rolle.Die Bereiche des IkigaiDas Ikigai ist sicherlich auch deshalb so beliebt, weil es über eine ganz einfache Grafik die gesamte Philosophie auf einen Blick rüber bringt. Wir haben sie für dich in einem Canvas visualisiert, das du nutzen kannst, um deine Antworten darin einzutragen.Ikigai (PDF)Wie du siehst, besteht das Ikigai aus vier Kreisen für das,was du liebstwas du gut kannstwas die Welt brauchtund wofür du bezahlt wirstIn den vier Schnittmengen findest du dann deinen Weg zu deinem persönlichen „sweet spot“ des Ikigai:Deine Passion ergibt sich aus dem, was du liebst und was du gut kannst.Deine Mission ergibst sich aus dem, was du liebst und was die Welt braucht.Deine Berufung ergibt sich aus dem, was die Welt braucht und wofür du bezahlt wirst.Dein Beruf ergibt sich aus dem, was du gut kannst und wofür man dich bezahlt.Dein Ikigai zu finden, ist keine einmalige und schnelle Angelegenheit. Du brauchst dafür Geduld, Ruhe und Muße. Denn die Fragen des Ikigai scheinen zunächst vielleicht ganz einfach zu beantworten zu sein. Doch wenn du immer wieder aufmerksam in dich gehst und die wirklich tief liegenden Antworten suchst, dann wirst du erkennen, dass du dich dadurch auf einen Weg begibst.Beantworte die Fragen des IkigaiUm dich auf die Suche nach den echten Antworten zu machen, brauchst du zunächst also ein bisschen Zeit und einen ruhigen Ort, an dem dich niemand stört. Lade dir das PDF mit der Ikigai-Vorlage herunter und drucke sie dir aus. Setz dich dann in Ruhe hin und höre vor allem in dich hinein, um Antworten zu finden. Versuche deiner Intuition freien Lauf zu lassen, und nicht zu sehr in deinem rationalen Kopf festzusitzen. Gehe dann Kreis für Kreis durch und beantworte die Fragen.Hier sind noch ein paar Anschlussfragen, die dir helfen sollen, deinem Ikigai auf die Spur zu kommen:1. Was liebst du?Was begeistert dich (auch wenn du es noch nicht perfekt kannst)?Was kannst du lange tun, ohne zu ermüden?Was hast du es schon als Kind gerne getan?Worüber redest du gerne (auch wenn du vielleicht noch nicht alles darüber weißt)?Wofür würdest du jeden Morgen voller Vorfreude aus dem Bett steigen?2. Was braucht die Welt?Was schenkt dir Sinn?Was entspricht deinen Werten?Was willst du nach deinem Tod in der Welt hinterlassen?Was würde wem fehlen, wenn du es nicht tätest?Wie würde es das Leben anderer bereichern?3. Womit verdienst du Geld?Was ist dein Beruf?Wie verdienst du momentan dein Einkommen?Welche weiteren Einnahmen hast du?4. Was kannst du gut?Was sind deine Talente?Was kannst du besser als die meisten?Welche Ausbildungen hast du?Welche Fähigkeiten schätzen andere an dir?Durch welche Fähigkeiten hast du Herausforderungen deines Lebens gemeistert?Nimm dir Zeit und gehe das Ikigai immer wieder, zu unterschiedlichen Zeiten, an unterschiedlichen Tagen und in verschiedenen Stimmungen durch. Binde dich dabei gedanklich nicht zu sehr an das, was dir Geld bringt. Wie du siehst, ist das nur eine einzige Komponente von vieren beim Ikigai. Wenn du es zum Beispiel liebst, den ganzen Tag in der Sonne zu liegen oder Socken zu stricken, dann schreibe genau das auf. Es bedeutet nicht, dass du es zu deinem nächsten Beruf machen sollst. Du kannst diesen Dingen auch auf andere Weise einen Platz in deinem Leben einräumen.Tipp: Negative GlaubenssätzeWenn es dir schwerfällt, Antworten zu finden, dann kann es sein, dass dich negative Glaubenssätze davon abhalten. Schau mal zur Übung „Mein Geldexperiment“, um zu erfahren, wie du deinen negativen Glaubenssätzen auf die Spur kommen kannst.

Theory U

Ideen Methode Träumen

Art of Hosting: Die Kunst des Gastgebens und Erntens guter Gespräche
Business Modell Canvas

Öko-faire Geschäftsmodelle entwickeln

Norbert Kunz: Interview über Soziale Innovationen
Norbert Kunz: Soziale Innovationen

Norbert Kunz ist Sozialunternehmer und sorgt als Geschäftsführer der Social Impact GmbH dafür, das in den Social Impact Labs jährlich jede Menge sozialer Innovationen entstehen. Wir haben ihn gefragt, wie aus einer ersten Idee ein gutes Konzept wird. Woran erkennen man eine Soziale Innovation?Wir unterscheiden zwischen Invention und Innovation. Auf der einen Seite schauen wir uns an, ob eine Idee wirklich neuartig ist: Gab es das am Markt noch nicht? Oder wodurch unterscheidet sich das von dem, was es bereits gibt? Manchmal muss man aber auch sagen, dass es bestimmte Ideen aus gutem Grund noch nicht gab. Oder es gab sie schon, aber sie konnten sich nicht durchsetzen, weil es dafür keinen Bedarf oder keine Nachfrage gibt. Das ist das Risiko, wenn man mit etwas ganz Neuem starten möchte. Man glaubt immer gerne, dass man der Erste ist mit dieser Idee. Es kann aber durchaus sein, dass es schon hundert andere Menschen gab, die diese Idee hatten und erkennen mussten, dass sie sich gar nicht umsetzen lässt.Deshalb schauen wir nicht nur auf die Neuartigkeit einer Idee, sondern auf ihren Nutzen für den Betroffenen, den Bedürftigen, die Umwelt: Stimmt hier die Kosten-Nutzen-Relation? Oder wäre ein Problem auch schon gelöst, wenn man ein anderes Projekt anders strukturieren würde? Wäre es zum Beispiel sinnvoller in andere Projekte zu investieren, um sie zu skalieren, als etwas ganz Neues auf den Markt zu bringen?Wie kommen Menschen auf neuartige Ideen?Also wenn wir so auf unsere Projekte im Social Impact Lab zurückschauen und beobachten, welche Erfolg hatten, dann stellen wir fest, dass es in ganz vielen Fällen einen biografischen Bezug gibt. Das kann Erlebnis sein oder etwas in der Familie. Etwa, weil jemand in Afrika irgend etwas gesehen hat und nun etwas tun muss. Oder, weil jemand in der Familie krank wurde oder ähnliches. In 70 Prozent der Fälle lässt sich so eine persönliche Beziehung erkennen zwischen der unternehmerischen Leistung und dem biografischen Hintergrund. Das ist ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor. Denn dann entwickelt man eine Idee nicht für einen Markt oder weil man viel Geld verdienen will. Solche Erwartungen werden oft schnell enttäuscht und dann halten die Gründer das nicht durch.Doch woher kommt die Idee? Meist ist sie nicht erarbeitet. Sie fliegt den Menschen zu. Uns allen fliegen ja die ganze Zeit Ideen zu. Da steht man unter der Dusche und da fällt einem etwas ein. Und dann denkt man: „Oh, das könnte etwas sein“. Etwa dem Gründer von Discovering Hands Dr. med. Frank Hoffmann kam unter der Dusche die Idee zu seinem Sozialunternehmen, in dem blinde Menschen Brustkrebsvorsorge betreiben. Dann fragt sich, ob ich diese Frage aufgreife und daran arbeite – oder nicht. So kommen und gehen Ideen. Aber manche bleiben eben. Und manche Menschen fangen dann an, daran zu arbeiten.Das zu erkennen ist ganz wichtig: Eine Unternehmensgründung ist keine reine Inspiration, sondern sehr viel Arbeit. Dessen sollten sich Gründer bewusst sein. Die wichtigste Arbeit ist, Informationen zu gewinnen. Was man im Gründungskontext jedoch immer wieder feststellen kann ist, dass Gründerinnen und Gründer nicht hinreichend auf Fragen und Einwände eingehen. Sie sind so von ihrer Idee überzeugt, dass sie ungern Einwände oder kritische Fragen hören. Dabei sind sie wichtige Rohstoffe, für die Gründer dankbar dafür sein sollten. Ich glaube auch, dass ist der Grund, warum Frauen in der Regel bessere Gründer sind als Männer: sie sind sorgfältiger. Das kommt daher, dass sie meist etwas risikoscheuer sind. Deshalb stellen sie mehr Fragen und nehmen die Antworten ernster. Männer glauben hingegen öfter, dass sie alles schon längst wissen – und dass sie deshalb gar nicht mehr zu fragen brauchen.Wie komme ich von der Idee zur Umsetzung?Durch viel Arbeit. Dabei durchläuft man eine Welle: Man fängt oben an – man hat so eine uninformierte Euphoriephase. Man ist von seiner Idee total begeistert, hat aber keine Ahnung vom Umfeld, dem Kontext und dem Arbeitsfeld, das dahinter steckt. Dann fängt man an, an der Idee zu arbeiten und landet irgendwann in einer informierten Destruktionsphase. Dann ist man so gut informiert, dass man zweifelt , ob sich die Idee denn tatsächlich umsetzen lässt. Durch dieses Tal muss tatsächlich jeder hindurch. Dort kommt man automatisch hinein. So durchläuft man bei einer Gründung unterschiedliche Wellen. Und dazwischen findet viel Arbeit statt.Wie kann ich mit den Auf und Abs positiv umgehen?Das ist eine Frage, die wir am Anfang bei uns gar nicht so gesehen hatten. Aber es hat sich gezeigt, dass das Umfeld, das Gründungsklima bei uns in den Social Impact Labs ideal ist, um solche Stimmungen aufzufangen: Alle beginnen mit der gemeinsamen Euphorie, die Welt besser zu machen. Das führt zu einer sehr offenen und kollaborativen Stimmung. Das ist anders, als man das von klassischen Gründungszentren kennt, wo meist die Angst vorherrscht, jemand könnte die eigenen Ideen klauen.In den Social Impact Labs wollen die Leute ihre Ideen dagegen offenlegen, um einen den größtmöglichen gesellschaftlichen Nutzen zu erreichen. Man fragt sich gegenseitig: „Wie geht es dir eigentlich?“ Und wenn man dann hört: „Och, mir geht es ganz schlecht, ich weiß gar nicht, ob das zum Erfolg führt, was ich hier mache – und das funktioniert nicht und jenes nicht.“ kann man sagen: „Ja, so ging es mir auch schon, aber ich habe es geschafft“. Das hilft ganz wesentlich, durch die Täler zu kommen.Tatsächlich sind diese Wellenbäder wichtig, denn sie führen zu einer gewissen Resilienz. Das braucht man später auch als Unternehmer, denn da geht es ja auch immer auf und ab. Ich hab da gerade ein Projekt vor Augen, die vor zwei Jahren gestartet sind und nun total im Keller waren, weil sie kurz vor der Insolvenz standen Sie haben aber weiter gearbeitet und zwei Wochen später einen Investor gefunden, der die nächsten 2,5 Jahre durchfinanziert. Das ist so ein typisches Wellenbad. Da hilft eine Peer-Group, die ähnliche Phasen durchlebt und sagt, wie sie mit ähnlichen Situationen umgehen, viel mehr als Coaches und Supervisionen. Denn die sind natürlich viel authentischer.Kann ich also gar nichts planen?Doch natürlich. Allerdings arbeiten wir auf Basis des Business-Modell-Canvas. Das heißt, wir entwickeln die Projekte agil und erstellen keine Business-Pläne. Ansonsten läuft man schnell Gefahr, dass man nicht auf die Umwelt guckt. Uns geht es aber darum, agile Strukturen zu schaffen.In der Gründungsthematik nennt man das Effectuation. Das bedeutet, dass man zwei Schritte plant und nach vorne geht. Dann bewertet man diese Schritte und macht möglicherweise auch noch mal einen Schritt wieder zurück. Und dann wählt man den nächsten Ansatz. Das führt zu einem Lernprozess, der sich über mehrere Phasen erstreckt. Dabei versucht man herauszuarbeiten, wo die Chancen und Risiken eigentlich liegen, was der richtige Weg ist, wer die richtigen Partner sind und vieles mehr. Das ist ein sehr intensiver Prozess des Arbeitens und Ausprobierens sowie der Befragung von Kunden und Stakeholdern.Und was ist das Business-Modell-Canvas?Im BMC ist so eine Art Poster mit verschiedenen Themenbereichen, die alle wesentlichen Leistungsbestandteile andecken, die für die Geschäftsentwicklung wichtig sind. In diesen Bereichen sind idealerweise ganz viele Post-Its. Darauf stehen lauter Fragen, Annahmen und Thesen zu allen wesentlichen Leistungsmerkmalen. Diese hinterfragen die Gründer in so einer Art agilem System immer wieder und überarbeiten sie – bis sie irgendwann erste Antworten haben. Die prüfen sie dann und erhalten Ergebnisse. So konkretisieren sich nach und nach die einzelnen Leistungselemente des Unternehmens. In allen 8 Leistungsbereichen.Im Zentrum steht die Frage nach dem Kundennutzen. Da gibt es einen Customer-Value-Proposition-Bereich, an dem Gründer ganz intensiv arbeiten sollten: Was sind eigentlich die Needs meiner Kunden und wie gehen meine Kunden momentan mit ihrem Problem um? Was sind ihre Handlungsstrategien? Und was würden sie sich wünschen – also welche Form der Unterstützung, welches Produkt oder welche Dienstleistung? Dazu nutzen wir sogenannte Personas. Das sind exemplarische Kunden mit ganz konkreten biografischen Hintergründen und der Beschreibung, wie sie mit einem bestimmten Problem umgehen.Daneben gibt es weitere Leistungsbereiche: Wer sind meine Finanzierungspartner und wie sichere ich die Finanzierung? Wie baue ich meine Kommunikationskanäle auf? Was sind meine wichtigsten Stakeholder? Welche Ressourcen benötige ich zur Entwicklung dieses Geschäftskonzeptes? Und auf welche Ressourcen kann ich jetzt schon zugreifen? Auf welche Komponenten kann ich zugreifen? Wie muss mein Team ausgeprägt sein? Wie sieht unser Leitbild aus?Norbert Kunzberät und unterstützt seit über zwanzig Jahren Existenzgründer*innen und hat als Mitbegründer verschiedener Organisationen an der Entwicklung sozialer Innovationen mitgewirkt. Seit einigen Jahren konzentriert sich der Geschäftsführer der gemeinnützigen Social Impact GmbH auf den Aufbau einer Infrastruktur für soziale Innovationen und auf die Unterstützung von Social Startups: 2011 gründete er das erste Social Impact Labs in Berlin 2011. Heute gibt es bundesweit Social Impact Labs mit einer Vielzahl von Gründungsunterstützungsprogrammen.Für sein Engagement erhielt Norbert Kunz unter anderem eine Auszeichnung als Ashoka-Fellow, von der Schwab Foundation als Social Entrepreneur des Jahres 2010 und den Sustainable Entrepreneurship Award. https://socialimpact.eu/

Design Thinking: Ein Prozess um vom Problem zu guten Lösungen zu kommen
Design Thinking: Vom Problem zum Prototyp

Aus Träumen richtig gute Ideen machen

Wie machst du aus einem spontanen Geistesblitz eine richtig gute Idee, die andere begeistert? Das Design Thinking bietet dazu hilfreiche Gedanken, Anleitungen und Schritte. Wie denken eigentlich wirklich kreative Menschen? Zum Beispiel Designer? Wie kommen die bloß immer wieder auf so genial einfache Lösungen für Probleme, bei denen man sich hinter fragt: Wieso hat sich das bloß noch keiner gedacht!?! Wenn es nach der Ideenschmiede IDEO und der D-School an der us-amerikanischen Universität Stanfort, dann lautet die Antwort darauf: Design Thinking!Diese haben nämlich untersucht, wie kreatives Denken funktioniert. Dabei haben sie herausgefunden: Es gibt einmal das divergente Denken – also das Denken, dass in die Breite geht, möglichst viele Fakten, Ideen, Einsichten, Erfahrungen und Antworten sammelt. Und dann gibt es das konvergente Denken – also das Denken, das selektiert und auswertet. Das nach Machbarkeit, Nützlichkeit, Finanzierbarkeit und noch vieles mehr fragt. Im Grunde ist das genauso wie bei der berühmten Kreativtechnik des Brainstorming: Erst sammelt man dabei möglichst viele Ideen – egal wie gut sie sind. Und dann bewertet man sie und wählt die besten aus.Die 6 Schritte des Design ThinkingDesign Thinking ist jedoch ein bisschen komplexer, als das Brainstorming. Es hat nicht nur zwei, sondern sechst Schritte. Und durch diese Schritte bewegt man sich auch nicht zwangsläufig linear hindurch. Vielmehr kann man darin auch Korrekturschlaufen und Gedankenkreise drehen. Die folgende Grafik zeigt die sechs Schritte, auf die wir dann darunter noch genauer eingehen:1. VerstehenIn dieser ersten Phase geht es darum, möglichst viele Informationen zu einem Problem, einer Situation oder einer Entwicklung zusammen zu tragen. Du solltest das Thema wirklich richtig gut verstehen lernen. Und nicht nur die Sache selbst, sondern auch sein Umfeld und alles. Das beinhaltet auch, dass du dir überlegst, wer eigentlich diejenigen sind, die von deiner Idee oder deinem Projekt betroffen sind (im positiven wie im negativen Sinne). Wir nennen sie im folgenden „Stakeholder“. Vielleicht klingen für dich aber auch Worte wie „Nutzer“ oder „Zielgruppen“ richtiger.Am Ende dieser Design-Thinking-Phase hast du deine Stakeholder und eine Reihe von Ausgangshypothesen bzw. offene Fragen. Im zweiten Schritt suchst du nach weiteren Antworten und überprüfst deine Hypothesen2. BeobachtenIm zweiten Schritt des Design-Thinking-Prozesses klärst du ab, ob das, was du dir in Schritt eins gedacht hast, auch wirklich mit der Realität übereinstimmt. Oft denken wir ja, dass wir eine super Idee haben, auf die die Welt nur gewartet hat. Sehr leicht „verliebt“ man sich dabei so in eine Idee, dass man sie nicht mehr richtig einschätzen kann. Wenn du sie dann umsetzt, ohne vorher einmal überprüft zu haben, ob du damit auch wirklich richtig liegst, dann kann das ein echtes Risiko für deinen Erfolg bedeuten (wie auch immer du diesen definierst!).Deshalb geht es beim Design Thinking nun nach draußen: Du verlässt dein Büro, deine Werkstatt oder wo auch immer du bislang über deiner Idee gebrütet hast, und beobachtest. Wie, wo und wen genau, das hängt natürlich von deiner Idee ab. Generell gesagt, hast du dabei folgende Möglichkeiten:Du befragst Menschen: Dabei solltest du darauf achten, dass du offene Fragen stellst und selbst nicht mehr als einen Redeanteil von 10 Prozent hast. Das bedeutet auch, das du schnell und gut auf den Punkt bringen musst, worum es bei deiner Idee geht und was du wissen willst. Dokumentiere deine Befragungen. Am besten gehst du dazu mit jemand weiterem gemeinsam los. Dann kann einer die Person befragen und der andere macht sich Notizen. Allerdings können nicht immer alle Menschen genau sagen, was sie sich eigentlich wünschen, was sie brauchen oder was aus ihrer Sicht die beste Lösung wäre. Deshalb lohnt es sich auch über die folgenden Möglichkeiten nachzudenken.Du begleitest Menschen: Zum Beispiel bei ihrer Arbeit, beim Einkaufen, bei ihrer Freizeitbeschäftigung – je nach dem, was du untersuchen möchtest. Planst du zum Beispiel einen Unverpacktladen, dann kann es vielleicht hilfreich sein, einen Tag lang auf einem Wochenmarkt zu verbringen und die Einkaufsbgewohnheiten der Menschen zu beobachten.Du lässt Menschen kreativ sein: Das kann bedeutet, dass du eine Art Workshop machst, in dem die Menschen gemeinsam einen Prototypen ihrer Idealvorstellung bauen (wie würde mein perfekter Unverpacktladen aussehen?). Oder du lädst sie ein, ein Tagebuch zu führen über ihre Gewohnheiten in Bezug auf deine Idee. Es gibt viele Möglichkeiten. Was genau passt, hängt von deiner Idee ab.3. SyntheseAus allen Informationen, die du in Schritt eins und zwei gesammelt hast, leitest du nun bei der Synthese deinen Sinn ab. Hier formulierst du die zentralen Herausforderungen, die du mit deiner Idee oder deinem Projekt lösen möchtest. Das ist in der Regel die zentrale Frage. Und wie heißt es so schön: Die richtige Frage zu stellen ist der wichtigste Punkt, wenn du eine Lösung finden willst.Deshalb ist es sehr wichtig, dass du diese Phase mit viel Sorgfalt, Zeit und Kreativität angehst. Lade dir doch Leute dazu ein, die dich dabei unterstützen können. Hilfreich ist es auch, wenn du kreativ wirst, und deine Gedanken, Informationen und Erfahrungen visualisierst. So ist es zum Beispiel eine gute Unterstützung, wenn du für deine Stakeholder Personas erschaffst.Dabei handelt es sich nicht um eine Zielgruppenbeschreibung. Vielmehr erfindest du konkrete Menschen – mit einem bestimmten Aussehen, bestimmten Eigenschaften, Charakterzügen, Vorlieben, Problemen, Wünschen und Ansichten. Diese helfen dir dann im weiteren Verlauf dir ganz konkret vorzustellen, wie sie mit deiner Idee oder deinem Projekt umgehen würden.Eine Anleitung zum Ideen prüfen und eine PDF-Vorlage zur Entwicklung einer Persona zum Herunterladen und Ausdrucken gibt es bei uns auf der Website übrigens auch. Folge einfach dem Button unten:Ideen prüfen & Persona Vorlage (PDF)4. Ideen entwickelnErst jetzt kommt das, was sich die meisten Menschen unter einem „Kreativprozess“ vorstellen: Es geht daran, Ideen zu entwickeln. Dabei gehst du wieder in die Breite und entwickelst so viele Ideen, wie du nur kannst. Die Qualität spielt erst mal keine Rolle – es kommt nur darauf an, dass es viele sind.Außerdem gilt dabei auch der Grundsatz, dass du lieber zu groß denken solltest, als zu klein. Denn es ist immer möglich „zu große“ Ideen kleiner zu machen. Doch kleine Ideen größer zu denken ist nicht immer möglich – oder jedenfalls schwieriger.Du kannst deinen Ideenfindungsprozess mit einer ganzen Reihe von Kreativitätstechniken unterstützen. Dazu gehören unter anderem das Brainstorming, das Brainwriting, das Mindmapping, das Clustering oder die Kopfstandmethode. Eine Liste von Kreativitätstechniken findest du auch bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4tstechniken5. Prototypen„Scheiter schnell und oft“ lautet ein Motto des Design Thinking. Gemeint ist dabei, dass du so schnell du nur kannst, deine in Schritt vier entwickelten Ideen wieder an der Realität misst – dir also Feedback von außen, vom Markt, von deinen Kunden, Mitstreitern, Politikern, Journalisten, Nachbarn etc. einholst – wer auch immer wichtig für den Erfolg deines Projektes ist. Das bedeutet, dass du nicht wartest, bis du dein Projekt verwirklicht hast – sondern dass du so früh wie möglich einen Prototypen oder auch Testdummy machst.Hilfreich ist dabei, dass du nicht wartest, bis du eine bestimmte Stufe an Durchdachtheit oder Perfektion erreicht hast. Setz dir lieber ein Datum wie „in einem Monat ist mein erster Prototyp fertig“ – egal wie unvollkommen er auch sein mag!Für Prototypen gibt es – ähnlich wie beim Schritt zwei, dem Beobachten – viele verschiedene Möglichkeiten. Einige sind:Bau ein 3D-Modell (zum Beispiel von einer Schütte deines Unverpacktladen und teste ihn auf dem Wochenmarkt)Zeichne ein 2D-ModellEntwerfe ein Comic, das zeigt, was passiert, wenn dein Projekt Wirklichkeit istErzähle eine Geschichte, die zeigt, was passiert, wenn dein Projekt Wirklichkeit istSpiele ein kleines Theaterstück vorMach einen Film (zum Beispiel so ein Pitch-Video, wie du sie vielleicht von Crowdfunding-Kampagnen kennst)Modelliere etwas aus KneteBau etwas aus Lego-SteinenKlebe eine Collage aus Bildern, die du aus Zeitschriften ausgeschnitten hastNimm einen Block und male auf die einzelnen Seiten die unterschiedlichen Zustände deiner App oder WebsiteNaja, und noch vieles mehr. Du wirst etwas finden. Du bist ja kreativ :-)6. TestenIm letzten Schritt des Design Thinking testes du deinen Prototypen. Das heißt du gehst – wie beim Beobachten in Schritt 2 – raus und holst dir ein Feedback auf deine Geschichte, dein Modell, dein Video etc. Wichtig ist, dass du den Leuten nicht sagst, was sie tun sollen. Nimm dich so weit wie möglich zurück. Beobachte vor allem und stelle fest, was die Leute verstehen und was nicht:Welche Fragen kommen? Welche Kritikpunkte gibt es? Nimm alles ernst und fühle dich davon nicht persönlich angegriffen. Mach dir bewusst, dass alle Kritik und alle Nachfragen Rohstoffe sind, mit denen du deine Idee weiter ausfeilen und verfeinern kannst. Denn mit dem, was du in dieser Phase sammelst, kannst du zum Beispiel wieder beim Schritt drei „Synthese“ einsetzen – oder auch beim Schritt vier „Ideen sammeln“.Oder vielleicht ist dein Prototyp auch schon so ausgereift, das du zu Schritt fünf zurück gehst und einen neuen Prototypen baust, in den die Ideen aus den Tests mit einfließen und den du dann wieder testest. So lange, bis du dir sicher bist, dass das, was du da in deinen Händen hast, auch wirklich das ist, was die Welt da draußen braucht!Fazit: Design ThinkingDesign Thinking findet in allen möglichen Bereichen Anwendung – also nicht nur für öko-soziale Projekte. Und doch hat sich gezeigt, dass allein der Austausch mit den „Menschen da draußen“ und die Suche nach ihren wahren Bedürfnissen dazu führt, dass sich Design Thinker oft ökologischen und sozialen Problemen stellen. Kein Wunder, das umgekehrt auch viele Social Entrepreneure diesen Prozess und diese Denkweise für sich entdeckt haben.Wir selbst halten uns mit unseren Projekten mal mehr und mal weniger an diese sechs Schritte. Nicht immer ist eine so starke Orientierung an dem, was andere sich wünschen sinnvoll. Also Künstler muss man beispielsweise auch einfach seine Botschaft in die Welt bringen – egal, wie viele Menschen das hören wollen. Und als Streiter*in für eine (gerechte) Sache zählen vielleicht auch einfach nur die Fakten – und nicht die (vielleicht unreflektierten) Ansichten der Mehrheit.Doch in sehr sehr vielen Fällen hat sich gezeigt, dass die Sicht von außen auf die eigene Idee, einen unheimlich weiterbringt. Deshalb können wir es nur jedem empfehlen, den Design-Thinking-Prozess zumindest einmal auszuprobieren. Prototypen in ihren unterschiedlichsten Formen alleine sind eine wertvolle Hilfe. Denn bereits bei ihrer Umsetzung merkt man oft schon, was so gar nicht funktioniert.Design Thinking lernenIn Deutschland wir Design Thinking in der School of Design Thinking am Hasso Plattner Institut (HPI) gelehrt. Dabei gibt es einen sogenannten „Basic Track“ und einen „Advanced Track“. Daneben gibt es die „Global Design Thinking Week“ während der Studierende des HPI zusammen mit Externen ein reales Projekt umsetzen. Als Externe*r kann sich jede*r bewerben. https://hpi.de/school-of-design-thinking.html

Ideen prüfen und weiter entwickeln mit dem Ideen Canvas
Ideen prüfen – das Ideen Canvas

individuell ökologisch sozial

Eine gute Idee für ein öko-soziales Projekt ist meistens das Ergebnis sorgfältiger Arbeit. Das Ideen Canvas hilft dir dabei, die wichtigsten Aspekte deiner Recherche zu berücksichtigen. Große Ideen sind meistens nicht das Ergebnis spontaner Einfälle, sondern harter Arbeit! Sicherlich gibt es den ersten zündenden Funken mal unter der Dusche, mal beim Joggen und mal in der Kneipe. Doch bis daraus eine fundierte Idee mit einem überzeugenden Konzept wird, musst du viel Zeit investieren, um zu recherchieren, nachzudenken, zu beobachten, zu erforschen und deine Idee immer wieder feinzuschleifen – bis sie nicht nur dich überzeugt, sondern am besten auch noch deine*n wichtigste*n Kritiker*in! Übung: Ideen prüfenDu kannst das Ideen Canvas und die Vorlage für die Persona nutzen, um die Ergebnisse aus der Übung „Ideen prüfen“ aus dem Buch „Faironomics“ zu dokumentieren. Die Quintessenz deiner Ergebnisse aus dem Schritt „Was denken die Menschen?“ kannst du ins Ideen Canvas eintragen. Auf Basis der Schritte „Was tun Menschen?“ und „Was sagen Menschen?“ kannst du mehrere Personas für relevante Vertreter*innen deiner Zielgruppe und deiner Stakeholder entwickeln. Nutze dazu die Vorlage für die Personas.Ideen Canvas (PDF)Persona Vorlage (PDF)So funktioniert das Ideen CanvasUm dir ein paar Leitplanken auf deinem Weg mitzugeben, haben wir das Ideen Canvas als PDF-Vorlage zum Ausdrucken entwickelt. Dort findest du einige erste, wichtige Bereiche, über die du dir im Laufe deiner Ideenentwicklung klar werden solltest. Dazu gehören folgende Felder:1. Die WirkungDieser Bereich ist von allergrößter Bedeutung. Warum? Weil du deine Idee ja nicht nur für dich alleine verwirklichst. Erst wenn sie für andere Menschen, andere Lebewesen, ja die Gemeinschaft, die Gesellschaft und die Welt insgesamt von positiver Bedeutung ist, wirst du Menschen finden, die sich von deiner Idee begeistern lassen und sich dafür einsetzen. Außerdem geben nur die Ideen deinem Leben Sinn, die über dich hinausweisen. Lebenssinn entsteht, wenn das, was du machst, auch wichtig für die anderen ist – denn damit bist du wichtig für die anderen. Ist deine Idee zwar eine tolle Sache für dich und einen kleinen Kreis von Menschen, schadet aber vielen anderen, der Natur und/oder dem sozialen Zusammenhalt, verwirklichst du kein öko-soziales, nachhaltiges und sinnstiftendes Projekt. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, dass du die ökologische und soziale Wirkung deines Projektes genau kennst. Schreibe sie auf! (Weitere Infos zur Wirkungsplanung von Projekten findest du auch unter wirkung-lernen.de)2. Die ZielgruppeFür wen ist deine Idee eigentlich gedacht? Beschreibe die Menschen möglichst genau, die du mit deiner Idee erreichen willst. Wenn du möchtest, kannst du parallel zum Ideen Canvas auch die Vorlage für Personas nutzen. Wichtig: Eine Persona ist nicht mit einer Zielgruppe gleichzusetzen. Die Zielgruppe beschreibt einen Kreis von Menschen – eine Persona ist eine nicht-reale, aber realistische, konkrete Person. Ein Beispiel: Wenn deine Idee ein Bildungsangebot für Geflüchtete ist, dann ist deine Zielgruppe vielleicht „Kinder zwischen vier und sechs Jahren, die aus ihrem Heimatland vor Krieg und Terror geflohen sind“. Deine Persona bekäme hingegen einen Namen, ein Alter, ein Geschlecht, Hobbies, Charakterzüge, Vorlieben, ein Aussehen etc. Du würdest dir also einen ganz konkreten Menschen ausmalen. Beides hilft dir nicht nur, deine Idee auszuformulieren, sondern zum Beispiel auch bei deiner Strategieplanung und Kommunikation.3. Die StakeholderNeben der eigentlichen Zielgruppe sind jedoch noch weitere Menschen von deiner Idee betroffen – im positiven wie im negativen. Zu den Stakeholdern könnten im Beispielfall des Bildungsangebotes die Lehrer*innen einer Grundschule sein, in deren Räumen deine Workshops stattfinden sollen. Es könnten aber auch Politiker oder Sozialarbeiter sein, die für die Geflüchteten verantwortlich sind. Oder andere engagierte Bürger*innen und Bürgerinitiativen, mit denen du natürlich kooperieren und nicht konkurrieren solltest. Es könnten aber vielleicht auch die anderen Kinder der Grundschule sein oder deren Eltern. Überall kannst du Mitstreiter*innen und Widersacher finden (um mehr darüber herauszufinden kannst du auch die Übung „Die Karte der Mitstreiter“ machen).4. Dein TeamWer ist an der Umsetzung deiner Idee direkt beteiligt? Gibt es jemanden, der dir bei der Finanzierung hilft, bei der Kommunikation, dem Fundraising von Sachspenden, der für die Eltern der Kinder übersetzt und vieles mehr? Es ist wichtig, dass die Idee so geschaffen ist, dass sich alle Menschen in deinem Team damit identifizieren können. Denn nur so sind sie voll dabei, betrachten es auch als „ihre“ Idee und fühlen sich der Umsetzung ebenso verpflichtet wie du!5. / 6. Die Risiken und ChancenDie Umfeldanalyse ist ebenfalls eine wichtige Sache. Klassischerweise gibt es hier die sogenannte SWOT-Analyse, bei der du prüfst, welche Stärken und Schwächen du bzw. deine Organisation, dein Team mitbringe – und welche Chancen und Risiken das Umfeld für deine Idee bietet. Trage hier also ein, welche allgemeinen Entwicklungen, Einstellungen der Menschen, technischen Erfindungen etc. deine Idee unterstützen (Chancen) oder behindern (Risiken).7. Dein StoryboardEs hilft dir in der Regel ungemein, wenn du in einem kleinen Storyboard deine Idee in Form einer kleinen Kurzgeschichte umsetzt. Das bringt dich dazu, das Wesentliche auf den Punkt zu bringen. Und es erleichtert es anderen Menschen, das Besondere an deiner Idee zu verstehen. Jetzt, wo du die anderen Felder ausgefüllt hast, weißt du sicherlich schon, was besonders wichtig zu erzählen ist. Anstatt die Schritte aufzuschreiben, ist es besser, wenn du kleine Skizzen anfertigst – wie einen Comic. Diese müssen nicht toll gezeichnet sein. Es geht um die Idee, die Geschichte!Dein Feedback!Wir sind immer dabei, unsere Materialien zu aktualisieren und weiter zu entwickeln. Wir freuen uns deshalb, wenn du uns dein Feedback zum Ideen Canvas gibst und deine Erfahrungen und Tipps an andere Leser*innen dieses Beitrags weiter gibst. Schreibe dazu doch einfach einen Kommentar!