Seit 24. Mai in jedem guten Buchladen - das Buch zur Website! HIER

Business Modell Canvas

Business Modell Canvas

Wenn du ein öko-faires Unternehmen aufbauen willst, solltest du deine Zeit nicht mit Business-Plänen verschwenden, sondern gleich das Business-Modell-Canvas von Alexander Osterwalder nutzen ...

Vergiss Bussiness-Pläne. Nutz das Business-Modell-Canvas (kurz BMC)! Dabei handelt es sich um eine Vorlage, die der Systemtheoretiker Alexander Osterwalder 2008 entwickelt hat. Und so geht es:

  1. Lade dir das Business-Modell-Canvas (PDF) herunter. Es steht unter Creative Commons, sodass du es lizenzfrei nutzen kannst (danke an Alexander Osterwalder dafür!) HERUNTERLADEN
  2. Drucke es dir aus und vergrößere es dir im Copy-Shop (je größer, desto besser).
  3. Nutze Post-Its und notiere auf je einen Haftzettel deine Annahmen und offenen Fragen zu jeden Themenfeld.
  4. Recherchiere nun, ob deine Annahmen richtig sind. Und versuche deine offenen Fragen zu beantworten. Notiere deine neuen Annahmen, Antworten und möglicherweise auftauchenden neuen, offenen Fragen wieder auf Post-Its und tausche sie gegen die alten aus.
  5. Recherchiere weiter, bis dein BMC voller Antworten ist.

So kannst du Schritt für Schritt aus deinen ersten (mehr oder weniger vagen) Ideen ein in sich schlüssiges Konzept für eine Geschäftsidee entwickeln.

Die Bereiche des BMC

Das Business Modell Canvas hat mehrere Bereiche, die alle für ein durchdachtes Geschäftsmodell von Bedeutung sind. Hier ein kurzer Überblick darüber, was es mit den Themen auf sich hat. Genauere Infos dazu findest du in dem Buch „Business Modell Generation“ von Alexander Osterwalder (bei buch7.de bestellen).

Kundensegment (Customer Segments)

Sicherlich hast du für deine Idee eine bestimmte Zielgruppe im Auge. Zumindest bist du auf der Suche nach Kundensegmenten, in denen die Menschen einen hohen Nutzen durch dein Produkt oder deine Dienstleistung haben. Vielleicht bewegst du dich aber auch auf einem sogenannten „Multi-sided Market“. Dabei ist dein*e Nutzer*in nicht gleichzeitig auch dein*e Kund*in. Ein bekanntes Beispiel dafür wäre Facebook: Die Nutzer sind alle, die auf der Plattform aktiv sind und damit eigentlich erst ihren Wert erzeugen. Die Kunden sind aber Unternehmen, die hier ihre Werbebotschaften platzieren oder die Nutzer*innendaten haben möchten. Wie auch immer das bei dir aussieht: Am Ende solltest du genau wissen, wer deine Zielgruppe ist und wieso dein Werteversprechen so gut zu ihnen passt

Werteversprechen (Value Propositons)

Jedes Unternehmen hat nur eine zentrale Aufgabe. Um das zu finden, kannst du dich fragen: Welches Probleme deiner Kund*innen löst du? Welches Bedürfnis befriedigst du? Das Versprechen kann materieller Natur sein (es schützt die Umwelt) und auch emotionaler (du fühlst dich gut dabei).

Value Proposition Canvas: Speziell zur Ausarbeitung deines Werteversprechens gibt es auch noch das Value Proposition Canvas. Du kannst es ebenfalls als PDF herunterladen und parallel bzw. ergänzend zu deinem Business Modell Canvas ausfüllen. HERUNTERLADEN

Kanäle (Channels)

Über welche Kanäle erreichst du deine Kund*innen? Wo und wie kommunizierst und interagierst du mit ihnen? Schreib hier alles auf – von dem Gespräch an deinem Messestand bis zum Dialog in irgendeinem Nischen-Forum.

Kundenbeziehung (Customer Relationships)

Wie gewinnst du Kunden? Und wie bindest du sie an dich? Welche Services, Weiterbildungs- oder Informationsangeboten erwarten deine Kund*innen? In welchem Ton und mit welcher Art stehst du mit ihnen in Kontakt?

Einkommensquellen (Revenue Streams)

Woher kommt in deinem Geschäftsmodell das Geld? Jedes Werteversprechen lässt unterschiedliche Konzepte des Geldverdienens zu: Du kannst etwas einmal verkaufen oder einen Abo-Service anbieten. Du könntest Lizenzen verkaufen oder etwas vermieten. Überlege, wie dein Preismodell aussieht und wie das Ganze zu deinen Ausgaben passt.

Schlüsselressourcen (Key Resources)

Welch physischen, menschlichen und finanziellen Ressourcen brauchst du, um deine Geschäftsidee zu verwirklichen und dein Werteversprechen zu erfüllen? Was ist unverzichtbar?

Schlüsselaktivitäten (Key Activities)

Um dein Werteversprechen zu verwirklichen, musst du bestimmte Tätigkeiten durchführen: Was sind die wichtigsten Tätigkeiten in deinem Geschäftsmodell?

Schlüsselpartner (Key Partnerships)

Vor allem für Startups sind strategisch kluge Partnerschaften von großer Bedeutung. So kannst du Risikien minimieren und deine Idee leichter skalieren. Was sind deine möglichen oder bereits existierenden Partner?

Kostenstruktur (Cost Structure)

Wo entstehen welche Kosten? Welche Kosten müssen sein? Schau dir besonders deine Schlüsselaktivitäten, -ressourcen und -partnerschaften an.

Weitere Infos

Die Website von Alexander Osterwalder mit Infos, Videos, Tutorials und Materialien zum Herunterladen: https://www.strategyzer.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.